Karate, Kempo

Modernes Shaolin Kempo: Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage. Der wahre Karatekämpfer erstrebt die Vervollkommnung seines Charakters. (Leitspruch der Japan Karate
Association, Bild links)

Karate ist aufgrund seiner Vielseitigkeit hervorragend geeignet, körperliche Fähigkeiten wie Schnellkraft, Ausdauer, Gelenkigkeit, Reaktionsvermögen und Gleichgewichtssinn optimal zu verbessern oder auszubilden. Dabei werden die Muskeln des Körpers gleichmäßig trainiert. Die schnellen und kraftvollen Bewegungen werden dabei immer durch die gesamte Körpermuskulatur unterstützt und aus immer wieder trainierten Grundstellungen heraus geführt. Karate stellt dadurch eine ausgezeichnete Haltungsschulung für Körper und Geist dar, denn nicht nur das reine Muskeltraining, sondern auch die innere Einstellung ist hochgradig für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich.

 

Geschichte & Heute

Karate und Shaolin Kempo – gestern und heute


Die Ursprünge des heutigen Karate gehen nach alten Überlieferungen bis ins 6. Jahrhundert n.Chr. zurück, wo der buddhistische Mönch Bodhidharma (auch bekannt als Ta Mo) eine Reise von Indien zu den Shaolin Tempel in Zentral China unternahm, um die Lehren des Zen-Buddhismus zu verkünden.
Um einen Ausgleich für die anstrengende Meditation zu erreichen, entwickelte er verschiedene körperliche Übungen, die möglicherweise nur aus 18 Stellungen bestanden. Weiterhin sollten diese Übungen eine perfekte Verschmelzung von Seele, Geist und Körper – von Denken und Handeln erreichen. Bekannt geworden sind die 18 Mönchsübungen und die 24 Muskelspiele, die von Ta Mo überliefert worden sind.
Im 12. Jahrhundert wurde der Zen-Buddhismus in Japan bekannt, wo dann eine Trennung zwischen der Religion und den kampfbetonten Übungen vorgenommen wurde. Gegründet wurde das Karate als Kampfsport, wie es heute betrieben wird zweifellos, in Okinawa.

Von 1922 an bis zur Veröffentlichung von “Karate-Do Kyohan” im Jahr 1935 war die bei Weitem bedeutendste Zeit des Karate, wie wir es heute kennen. Viele der Kata wurden verändert, und zwar von sehr schwierigen, komplexen Formen zu Solchen, die von Karatesportlern aller Altersgruppen ausgeführt werden konnten. Die Namen der Kata wurden geändert, und ältere, aus Okinawa stammende Bezeichnungen in modernere und leichter verständliche umgewandelt: Pinan, Naifanchi und Seishin, zum Beispiel, wurden zu Heian, Tekki und Hangetsu die Kyu und Dan Grade wurden nach und nach eingeführt, aber die chinesische Schreibweise von Karate wurde weiterhin beibehalten. Obgleich er auf Widerstand traf, drängte Funakoshi zur Annahme der Schriftzeichen, was >Leere Hand< bedeutet, anstelle des traditionellen, was “ChinaHand” gelesen wurde. Dies war von großer Bedeutung, weil dies den Wandel in der Kampfkunst von den Techniken (Jutsu) des Okinawa Karate zum Karate-do, dem “Weg des Karate”, ausdrückte Diese Änderung wurde schließlich auch akzeptiert.

In der heutigen Zeit wird Karate weltweit anerkannt und ausgeübt. Sportliche Wettkämpfe sowohl in den Formen (Kata), als auch im Zweikampf (Kumite), finden auf regionaler und nationaler Ebene statt: Es gibt auch Weltmeisterschaften. Darüber hinaus stellt Karate ein wichtiges Konditionstraining für zehntausende Nicht-Wettkämpfer beider Geschlechter und aller Altersklassen dar. Der Grund für die wachsende Popularität des Karate kann wohl in den zwei wichtigsten Faktoren gesehen werden: die Verbesserung der physischen Kondition, und die Entwicklung von Selbstverteidigungsfertigkeiten. Es ist wahrscheinlich, dass dies immer schon ein integraler Bestandteil des Karatetrainings war, aber es scheint auch plausibel, dass sich ihre Rangordnung in der modernen Zeit umgekehrt hat. Weitere Ziele des Karate sind, die Selbstdisziplin zu stärken und damit auch die Selbstkontrolle, Verletzungen vorzubeugen, sowie Ausdauer Kondition, Kraft und Beweglichkeit zu verbessern.

 
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