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Hans Overbeek besteht Prüfung zum 1. DAN
Am 04. Dezember 2010 fand in Wesel-Büderrich die 2. DAN-Prüfung 2010 vor der Fachschaft Shaolin-Kempo, statt. Dieser stellte sich auch Hans Overbeek vom Karate-Dojo-Kleve. Geprüft wurden die Kumites und Blockformen, dass sind Angriff und Abwehrübungen mit Partner. Anschließend die Kata, der Kampf gegen den imaginären Gegner. Zum Schluss wurde die Selbstverteidigung geprüft, bestehend aus Angriffen durch halten, würgen und umklammern, aus der sich der Prüfling befreien muss und den Gegner anschließend kampfunfähig macht. Diese Übungen wurden von Hans Overbeek hervorragend bewältigt und führten am Ende zu einem besonderem Lob der Prüfer dass alle Techniken mit guter Kime (Kraft Anspannung) ausgeführt wurden. Somit darf er jetzt den 1. DAN tragen und kann sein Wissen in unserem Dojo, wo er schon seit längerem als Trainer tätig ist, weiter geben. Weiter Informationen unter www.karate-dojo-kleve.de oder Tel. 02821/979572.
Jürgen Puff legt Prüfung zum 3. DAN erfolgreich ab
Am 19.06.2010 fand in Moers die erste Danprüfung des Jahres 2010 statt, an der auch Jürgen Puff vom Karate Dojo Kleve teilnahm.
Nach 12 Monaten intensiver Vorbereitung stellte er sich dem Prüfungsgremium der Fachschaft Shaolin Kempo in der DWF. Geprüft wurde in 4 Disziplinen: Kumite ist der Angriff, der vom Prüfling abgewehrt und gekontert wird. Kata ist der Kampf gegen einen imaginären Gegner. Bei den Blockformen werden mehrere Angriffe und Abwehrtechniken gezeigt. In diesen Disziplinen konnte Jürgen Puff durch seine kraftvoll dynamischen Techniken überzeugen. Lediglich bei der Selbstverteidigung gelangen nicht alle Griffe und Hebeltechniken auf Anhieb, was vielleicht an der Hektik seiner Ausführung lag oder weil die Prüfung jetzt schon 4 Stunden lief und die Konzentration schon ein wenig nachließ.
Doch nach 5 Stunden war die Prüfung vorbei und alle Prüflinge glücklich, den nächsten DAN erreicht zu haben.
Wer Interesse an Shaolin Kempo hat kann sich melden bei Jürgen Puff, Tel. 02821-979572
oder unter www.karate-dojo-kleve.de
Sauerland-Trainingslager 2010
Am 03.06.10 begaben sich 8 knackige Karateka , Durchschnittsalter 40,75, ein weiteres Mal auf den Weg ins Ungewisse. Schon während der Fahrt zum Winterberg gingen ihnen einige Fragen durch den Kopf: Was hat sich der schwarze Mann diesmal ausgedacht? Wird man sich wieder verlaufen? Und wird Tümmler Christian sich diesmal angemessen bekleiden? Zumindest in einer Sache waren sich die Mitglieder des “Reha-Trainingstrupps-Winterberg 2010″ sicher: Puff wird es ihnen auch dieses Mal nicht leicht machen.
Beim “Haus Andrea” angekommen, die Zimmerschlüssel verteilt, ging es auch schon mit einer ersten lockeren Karateeinheit los. Und ja, Herr Puff hatte sich etwas Neues einfallen lassen. Nicht nur, dass Blockformen im Programm standen, nein, diesmal ging es sogar etwas brutaler her. Er verlangte von den 6 1/2 Männern, sich 3 cm dicken Brettern entgegenzustellen und sie zu erledigen. Die ganz harten schafften es, für Bubies war dort leider kein Platz. Nach 2 std., einigen nassgeschwitzten Trainingsanzügen und gefühlten 746 Liegestützen und Sit-ups, war es wieder Zeit für entspannende Saunagänge und Schwimmunterricht vom Tümmler.Gegen Abend ging man Pizza essen. Was danach kam: Unwichtig
Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück um 8:30 Uhr und anschließendem Joggen um 10.00 Uhr. Während einige der Sportler rund 14 km rannten, krabbelten vereinzelte Kämpfer die 8,1 km auf Knien zum Ziel. Aber hauptsache geschafft. Nachdem man sich von den ersten Schmerzen erholt hatte, ging es gegen 14.00 Uhr wieder los zur Trainingshalle. Auch wenn Opa Blaugurt aka Pflegefall die Zähne zusammenbiß und trotz Bänderriss mittrainierte, sass ihm der nett gemeinte Beinfeger des Anwärters des 3. Dan’s vom Vortag noch in den Knochen. Da die Schmerzen aber durch weiteren Schmerz ausgeglichen wurden war es ihm ein Leichtes das Selbstverteidigungstraining ohne schmerzerfüllte Mimik durchzustehen. Für “Mami’s Sohn” war es neu, sich von Roland der brutalen Kampfmaschine ueber die Schulter werfen und sich durch Tsuki’s in den Boden hauen zu lassen, aber auch er überlebte es. Wie immer rundete man den Tag dann mit Entspannung und Erfrischung ab. Nach dem Essen beim Griechen traf man sich noch in der nahegelegenen Kneipe, in der auch “fast-zahnlose Damen” und “durchgeknallte Knacker” das Tanzbein schwangen.
Der letzte Trainingstag bestand darin, rund 28 km durchs Gebirge zu wandern. Der kahle Asten wurde diesmal nur 2 Mal erklommen. Jedoch ohne Fahrrad, was von Vorteil gewesen sein sollte. Jürgen hatte es diesmal auch tatsächlich geschafft auf Schilder zu achten und sich dadurch nicht zu verirren.(Naja letztes Jahr ging es eben alles viel zu schnell
). Auch wenn es vielen schon in den Oberschenkeln und Waden brannte, hielt man tapfer durch und benutzte gelegentlich selbst gefundene Wanderstöcke, um nicht zurück gelassen zu werden. Auf halbem Wege besuchte man eine “Almhütte” um Energie zu tanken. Tierfreunde fütterten sogar noch die Ziegen und streichelten die Kühe. Wieder zu Hause angekommen war es schon Abend geworden, und wie immer durfte jeder relaxen, bevor es zur Kupferpfanne ging. Nach dem Essen stellte man fest, dass “medium” “durch” heisst, und “englisch” “medium” … oder so ähnlich. Der letzte Abend verlief relativ ruhig, und es blieben am Ende nur 3 Männer und 1 Küken übrig, um die Stadt unsicher zu machen. Aber jeder hatte seinen Spaß, oder Helmut? Danach ging es ab in die Koje, auch wenn es nur noch 3 Stunden Schlaf zu genießen gab.
Am Morgen des 4. Tages konnte man nicht mehr viel in Erfahrung bringen. Man stopfte sich den Bauch voll und hoffte auf eine erholsame Heimfahrt (ohne Brechreiz :)). Im Groben und Ganzen war es wiedermal spaßig und lehrreich zugleich. Das sag ich, Küken, jetzt mal so. In Deutschland herrscht eben freie Meinungsäuß.. ähm verschiedenheit.
Danke, lieber Schwarzgurt-Träger, für all die interessanten Erlebnisse!
Katrin Onneken